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Non Sakral
Das Fest der Liebe
Weihnachten – das Fest der Liebe. Für viele gläubigen Christen und Katholiken
ist Weihnachten das wichtigste Ereignis im Jahr. Weihnachten ist die Geburt Jesu
Christi und die Zeit der „Menschwerdung“. Der Feiertag findet am 25. Dezember
statt. Die Feierlichkeiten beginnen aber bereits am Abend davor mit dem
Abendmahl bei Sonnenuntergang und der darauffolgenden Bescherung. Bei manchen
Kulturen geht es weiter mit dem Kirchgang um Mitternacht, um der Geburt des
Herrn beizuwohnen und späterem Treffen bei Kaffee und Kuchen. In vielen
europäischen Ländern beginnen mit Weihnachten die Schulferien, in den Staaten
ist Weihnachten sogar ein gesetzlicher Feiertag.
Besonders für Kinder ist Weihnachten eine große Attraktion. Die Vorfreude auf
die Geschenke und das Schmücken des Weihnachtsbaums sind für viele Kinder eine
Freude. Doch viele Menschen vergessen den eigentlichen Sinn von Weihnachten und
freuen sich mehr auf die Feier und die Bescherung, als auf das Kommen des Herrn,
was ursprünglich der eigentliche Zweck dieser Feier gewesen ist. Für einige
Völker ist die Weihnachtszeit eine besondere Zeit, andere halten nichts von
Weihnachten. In manchen christlichen Familien gibt es auch Ausnahmen, die
Weihnachten gar nicht feiern. Für sie ist die Weihnachtszeit ein ganz normaler
Lebensabschnitt. Die meisten Christen feiern aber Weihnachten sehr stürmisch.
Je nach Land und Kultur wird das Fest unterschiedlich gefeiert. Aber eines haben
die meisten Völker gemeinsam: eine erhabene Atmosphäre an diesem Tag zu schaffen
und sich auf das Kommen des Herren vorzubereiten. Dazu müssen Vorkehrungen
getroffen werden. In den europäischen Ländern ist es üblich, Tannenbäume zu
kaufen und mit
Baumschmuck zu versehen. Fenster werden bereits mit Beginn des 1.
Advents geschmückt. Es werden Wohnungen dekoriert und Gärten. Im Erzgebirge
werden zum Beispiel
Räuchermännchen als klassische Dekoration besonders gern unter dem
Weihnachtsbaum aufgestellt. Der Geruch und Nebel, den die Figuren verströmen,
sorgen dann für eine feierliche Atmosphäre. Weitere typisch erzgebirgische
Dekorationsstücke sind
Schwibbögen als Symbol ihrer Volkskunst, die ebenfalls zur
Weihnachtszeit Verwendung finden. Diese können aus unterschiedlichem Material
hergestellt sein und eignen sich auch als Fensterschmuck zum Aufstellen auf
Fensterbänken, aber auch auf Tischen. Nicht nur im Erzgebirge erfreuen sich
Nussknacker einer großen Beliebtheit bei Weihnachten als Holzfiguren zum Öffnen
von Nüssen. Sie sind eines der ältesten Dekorationen überhaupt und besonders bei
Kindern sehr beliebt.
Spieldosen als stimmungsvolle Spielzeuge sorgen für eine angenehme
Musikuntermalung. Diese gibt es genau wie alle anderen Dekorationsinstrumente in
den unterschiedlichsten Arten, Farben und Originalität. Weihnachtsschmuck kann
auch selbst gebastelt werden. Schon seit vielen Jahren ist das Basteln von
Dekorationen unter Kindern sehr beliebt und wird bereits in Schulen und
Kindergärten beigebracht. Neben Kerzen, die schon immer als Schmuck verwendet
wurden, werden immer mehr neue Schmuckideen erfunden und vermarktet. Die Idee
vom Dekorieren und Schmücken bei Weihnachten ist, den Herren zu preisen und ihn
willkommen zu heißen.
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